Genießen Sie die heilsamen ­Wirkungen des Tees

Tee ist heute eines der beliebtesten Getränke. Sein Vorteile: Er hat, zumindest ungesüßt, keine Kalorien, es gibt viele verschiedene Sorten – und Sie tun etwas für Ihre Gesundheit. Ich zeige Ihnen, worin sich die einzelnen Sorten unterscheiden und welcher Tee sich wie auf Ihr Wohlbefinden auswirken kann.

Trinken Sie Tee, tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Denn Tee enthält neben den Vitalstoffen, die in den verschiedenen Teesorten in unterschiedlicher Menge und Zusammenstellung enthalten sind, vor allem Poly­phenole. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Sie vor verschiedenen Krankheiten schützen können. Folgende Stoffe sind im Tee enthalten:

  •    Teein,
  •    Mineralstoffe (vor allem Fluor),
  •    Tannine (bekannt als Gerbstoffe),
  •    Thearubine (rote Farbstoffe),
  •    Theaflavine (gelbe Farbstoffe).


Gerade Letztere sind besonders wertvoll für Sie, da sie zu der Gruppe der Polyphenole gehören, die sich positiv auf Ihre Gesundheit auswirken können.

Weißer Tee: Auf jeden Fall ein sehr leckerer neuer Trend

Der neueste Trend auf dem Teemarkt ist der weiße Tee. Angeblich soll er kaum Teein liefern. Dafür, so verspricht die Werbung, enthalte er viele sekundäre Pflanzenstoffe und sei noch gesünder als grüner Tee. An der TU Braunschweig wurden diese Behauptungen jetzt widerlegt. Denn weißer Tee ist durchaus nicht arm an Teein. Mit bis zu 5 % Teeingehalt übertrifft er manche andere Teesorte.
 
Und auch der Gehalt an Flavonoiden, also an gesundheitsfördernden Pflanzenstoffen, ist nicht so hoch, wie immer behauptet wird. Es handelt sich also durchaus um ein leckeres Getränk – die Wirkungen auf Ihre Gesundheit sind aber nicht so groß wie die des grünen Tees.

Grüner Tee: Alles­kön­ner unter den Teesorten

Sicherlich ist grüner Tee kein Mittel, das Krebserkrankungen oder andere schwere Krankheiten heilen kann, auch wenn er manchmal als Wundermittel angepriesen wird.
Aber durch seinen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen kann er Ihnen tatsächlich bei etlichen gesundheitlichen Problemen helfen und zur Vorbeugung von Krankheiten beitragen.

  • Erkältung. Leiden Sie unter Halsschmerzen oder Schnupfen, hilft Ihnen grüner Tee, den Sie mit Zitronensaft und etwas Honig trinken. So lindern Sie rasch Ihre Beschwerden. Diese Mischung hilft Ihnen aber auch vorbeugend.
  • Zinkmangel. Leiden Sie unter einem Mangel an Zink, kann unter anderem die Thymusdrüse nicht mehr richtig arbeiten, Ihr Immunsystem ist schwach. Trinken Sie regelmäßig grünen Tee, können Sie diesen Mangel ausgleichen, da grüner Tee viel Zink enthält.
  • Mundgeruch. Grüner Tee regt Ihre Verdauung an. Dadurch verschwindet auch Mundgeruch. Zusätzlich können Sie, um unangenehmen Mundgeruch zu vertreiben, Ihren Mund auch mit grünem Tee ausspülen.
  • Fußpilz. Baden Sie Ihre Füße jeden Tag in einem Grüntee-Bad. Geben Sie dazu 4 EL Grünteeblätter und 2 EL Salbei auf 2 Liter Wasser. Lassen Sie den Sud fünf Minuten ziehen. Seihen Sie das Gemisch dann durch ein Küchentuch ab und nehmen Sie ein zehnminütiges Fußbad. So können Sie nicht nur Fußpilz bekämpfen, sondern auch einer Neuinfektion vorbeugen.

Zudem enthält der grüne (wie auch der schwarze) Tee eine Reihe von Polyphenolen. Diese Stoffe hemmen körpereigene Enzyme, die sonst Krebszellen aktivieren können. Bei der Krebsvorbeugung kann Ihnen grüner Tee also helfen – aber niemals kann er als Heilmittel für diese Krankheit verwendet werden!

Schwarzer Tee: Ein hilf­rei­ches Mittel gegen Durchfall

Schwarzer Tee enthält neben Koffein auch die beiden Stoffe Theobromin und Theophyllin. Diese werden in verschiedenen Gebieten der Medizin als Heilstoffe angewandt – so ist Theophyllin zum Beispiel als Mittel gegen Asthma bekannt. Sie sollten also als Asthmatiker vermehrt schwarzen Tee trinken.

Zudem enthält schwarzer Tee viele Gerbstoffe. Diese gehören zu den Adstringentien. Dabei handelt es sich um Substanzen, die mit Eiweiß aus oberen Gewebeschichten Ihrer Haut reagieren. Sie sind in der Lage, feste Membrane zu bilden. So kommt es, dass diese Stoffe sich zur Blutungsstillung, aber auch zur Wundbehandlung oder zur Behandlung von Entzündungen eignen. Diese Eigenschaften der Gerbstoffe machen schwarzen Tee zu einem idealen Hilfsmittel bei Durchfall. Dazu müssen Sie den Tee rund zehn Minuten lang ziehen lassen.

Kräutertees sollten Sie immer im Haus haben

Neben dem klassischen Tee gibt es eine Reihe von Kräutertees, die aus Kräutern, getrockneten Teilen von Pflanzen oder aus Früchten gewonnen werden. Sie sind koffeinfrei, dafür liefern sie viele Vitamine und Mineralstoffe.

Darüber hinaus enthalten sie verschiedene ätherische Öle, die sich unterschiedlich auf Ihre Gesundheit auswirken. Ich möchte Ihnen hier einen Überblick geben, wie Sie von welchem Tee profitieren können.

  • Pfefferminztee. Er enthält bis zu 5 % ätherische Öle, davon sind 60 % Menthol. Die ätherischen Öle wirken bei Blähungen, Übelkeit und Magenkrämpfen. Darüber hinaus ist der Tee entzündungshemmend und kann Ihnen sogar bei Zahnschmerzen helfen. Auch zur Inhalation können Sie ihn verwenden, wenn Sie erkältet sind. Aber Achtung: Daneben sind viele Gerbstoffe enthalten, die den Tee bitter schmecken lassen, wenn er zu lange zieht!
  • Hagebuttentee. Er enthält viele Frucht- und Gerbsäuren, vor allem aber ist er reich an Vitamin C. Trinken Sie ihn, wenn Sie sich vor Erkältungskrankheiten schützen wollen.
  • Kamillentee. Azulen ist der Hauptbestandteil der ätherischen Öle der Kamillenblüten. Es sorgt dafür, dass der Tee entzündungshemmend wirkt und Blähungen lindert.
  • Brennnesseltee. Er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem Fluor, und wird zur Entwässerung eingesetzt. Da er stark harntreibend ist, darf er bei Nierenerkrankungen nicht getrunken werden. Brennnesseltee stärkt und belebt Sie.
  • Fencheltee. Fecheron und Anethol sind die beiden Hauptbestandteile der ätherischen Öle, die in diesem Tee enthalten sind. Sie lindern Blähungen, Übelkeit und Magenkrämpfe, vertreiben Bauchschmerzen und wirken entzündungshemmend.
  • Lindenblütentee. Zwar enthält er nur wenige ätherische Öle, aber dennoch hat er es in sich. Trinken Sie Lindenblütentee richtig heiß, wirkt er schweißtreibend. Er ist daher besonders zu empfehlen, wenn Sie Fieber haben. Zudem beruhigt er die Nerven.
  • Melissentee. Ein bisschen an den Sommer erinnert dieser Tee – Grund sind die ätherischen Öle, die wunderbar nach Zitrone riechen. Sie lindern zudem Blähungen, Übelkeit und Magenkrämpfe, helfen bei Bauchschmerzen und wirken beruhigend.


Sie sehen, mit Tee können Sie gar nichts falsch machen, sondern nur Ihre Gesundheit stärken. Achten Sie aber darauf, dass Sie möglichst Tee aus biologischem Anbau kaufen. So vermeiden Sie, dass er mit Pestiziden verunreinigt ist. Zudem sollten Sie auf Tee mit künstlichen Aromastoffen verzichten.    

Lernen Sie Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis kennen

.Fordern Sie hier Ihr GRATIS-
Gesundheits-Paket an, direkt aus  Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis

Beitrag des Monats

Mit der richtigen Ernäh­rung bleibt Ihr Herz gesund!

In den letzten Monaten häufen sich wissenschaftliche Berichte darüber, wie sehr die Ernährung chronische Krankheiten von Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Rheuma bis hin zur Demenz, Krebs und Herzinfarkt beeinflusst. Eines kris­tallisiert sich dabei ganz eindeutig heraus: Das falsche Essen entfacht gefährliche Entzündungsreaktionen im Körper. Diese sind für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich.

 [mehr]
Dr. Spitzbart beim ZDF-Mittagsmagazin
Dr. Spitzbart beim ZDF-Mittagsmagazin

Erfahren Sie mehr über Dr. med. Michael Spitzbart und seine Gesundheits-Praxis.

Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
[mehr Lesermeinungen...]

E-Mail Newsletter
Täglich Gesund - Der kostenlose E-Mail-Dienst für Ihre Gesundheit

Täglich Gesund - Der kostenlose E-Mail-Dienst für Ihre Gesundheit