Kleine Tipps für einen guten Schlaf

„Ich kann nicht ein- oder durchschlafen“ – das ist keineswegs eine Kinderaussage. Sie trifft auch auf viele Erwachsene zu. Was aber Kindern in diesem Fall hilft, empfehle ich auch Ihnen: vom Einschlafritual bis hin zum Betthupferl. So kommen Sie gut ins Land der Träume.

Betthupferl und Rituale lassen Sie ins Land der Träume gleiten

  • Laufen Sie – aber nicht am Abend. Denn Sport am Abend macht Sie wach und topfit. Wenn Sie Schlafstörungen haben, sollten Sie dagegen konsequent morgens laufen. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden. Sie untersuchten rund 200 Frauen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren, die unter Schlafstörungen litten. Bei 70 % der Teilnehmerinnen verschwanden diese Schlafstörungen, wenn sie morgens 30 Minuten lang auf nüchternen Magen ein Ausdauertraining absolvierten. Sie dürfen aber keinen Erfolg von heute auf morgen erwarten. Es dauert rund 3 Wochen, erst dann hat Ihr Körper seinen Hormonhaushalt umgestellt. Es reichen übrigens auch strammes Spazierengehen oder Nordic Walking.
  • Hören Sie auf Oma – und genießen Sie ein Betthupferl. Das schmeckt nicht nur nach Kindheit, es gibt auch einen wissenschaftlichen Hintergrund, warum Sie nach so einer kleinen Süßigkeit gut schlafen können. In Ihrem Gehirn gibt es den Stoff Delta-Sleep-Inducting-Peptid, der einfach mit DSIP abgekürzt wird. In Zusammenarbeit mit Melatonin, Ihrem Schlafhormon, sorgt dieser Stoff dafür, dass Sie sich nicht abends noch lange im Bett herumwälzen, grübeln und sich ärgern, sondern dass Sie einfach und friedlich einschlafen. Sie sollten also stets genügend DSIP im Blut haben. Das funktioniert, indem Sie Ihren Peptidspiegel erhöhen. Und genau hier kommt Ihr Betthupferl ins Spiel. Allerdings keine fetthaltige Köstlichkeit wie Schokolade und auch kein Bonbon. Gut geeignet dagegen ist Omas heiße Milch mit Honig. Denn darin ist viel Eiweiß enthalten (nichts anderes bedeutet Peptid) – oder auch Jogurt mit einem Löffel Honig drin. Dann freut sich Ihr Gehirn, schüttet einen so genannten Schlaf-Cocktail aus. Dieser besteht aus Serotonin, Endorphinen, DSIP und Melatonin.
  • Trinken Sie sich müde. Sehr gut geeignet sind Teemischungen mit Baldrian, Melisse, Hopfen oder Lavendel. Sie bekommen solche Mischungen in der Apotheke.
  • Magnesium kann Sie in den Schlaf wiegen. Es ist ein Mineral, dass Sie richtig müde machen kann, denn es senkt den Spiegel der Stresshormone. So sind Sie nicht mehr so aufgedreht. Für diese Wirkung sollten Sie  1,5 Stunden, bevor Sie schlafen gehen, 300 mg Magnesium einnehmen.   
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind.  [mehr]


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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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