Setzen Sie auf echte Biostoffe: So liefern Ihnen Obst und ­Gemüse wirklich ausreichend Antioxidantien

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag reichen, um Sie ausreichend mit Vitaminen, Vitalstoffen und Antioxidantien zu versorgen. In diesem Zusammenhang hören Sie häufig, dass Sie besser zu Bio-Lebensmitteln greifen sollen. Aber sind diese so viel besser und enthalten sie so viel mehr dieser lebenswichtigen Stoffe? Ich zeige Ihnen, ob das wirklich so ist, und wie Sie sich ausreichend mit den wichtigen Vitalstoffen versorgen können.

Sie kennen sie alle, die leckeren großen Äpfel aus dem Supermarkt. Wie gemalt sehen sie aus, mit ihren roten oder grünen Bäckchen, der glänzenden Schale und der perfekt runden Form. Dennoch würde ich auf so einen Apfel immer verzichten – wenn daneben ein kleiner, hässlicher, runzeliger Apfel aus dem Nachbargarten läge. Ich würde sofort den kleinen runzeligen essen. Er enthält mehr Lebensenergie.

Antioxidantiengehalt: Sind Bio-Lebensmittel besser?

Obst und Gemüse sind Lebens-Mittel. Ihre Vitalstoffe tragen nicht nur dazu bei, dass Sie leben können. Obst und Gemüse leben auch selber. Und diese Lebensenergie kann man messen. Es gibt Wissenschaftler, die sich seit Jahren mit der Frage befassen, ob Bioanbau besser ist als konventionelle Landwirtschaft. Um diese Frage zu beantworten, wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem die Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse untersucht werden können. So kann man heute das Vorhandensein von natürlichen Farb- und Aromastoffen nachweisen, vor allem aber den Gehalt von Antioxidantien. Und je mehr dieser Antioxidantien noch im Obst vorhanden sind, desto gesünder ist es für Sie.

Hier ist der Gehalt an Anti­oxidantien besonders hoch

Als Ergebnis dieser Untersuchungen wissen wir heute schon, dass Bioprodukte tatsächlich besser sind als konventionell erzeugte Lebensmittel. Sie sollten auf Folgendes achten, damit Sie die Bioprodukte kaufen, die viele Antioxidantien enthalten:

  • Kräutertees enthalten viele Elektronen und damit viele Fänger von freien Radikalen. Aber bitte wählen Sie nicht die fertigen Tees im praktischen Teebeutel. Gehen Sie ins Reformhaus oder in die Apotheke, und lassen Sie sich hier Ihren Tee mischen und abfüllen. Übrigens: Cola hat kein einziges Elektron – das sagt viel über den Wert dieses Brausegetränks für unseren Körper aus.
  • Auch Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Vollkorn sind sehr gut in der Lage, freie Radikale zu fangen. Sie enthalten wichtige Vitalstoffe, die antioxidativ tätig sind.
  • Auf Bio-Bauernhöfen werden Lebensmittel noch „mit Liebe“ erzeugt. Das ist keine Floskel. Die Menschen, die dort arbeiten, lieben ihren Beruf – und damit auch die Produkte, die sie (meist von Hand) herstellen. Das können Sie im Vergleich mit konventionellen Lebensmitteln sogar mit geschlossenen Augen schmecken. Unterzieht man diese Produkte einer Antioxidantien-Messung, dann enthalten sie mehr dieser freien Radikalen-Fänger als Lebensmittel aus Massen-Großbetrieben. Kaufen Sie daher auf dem kleinen Bauernhof ein, und meiden Sie die Höfe, auf denen konventionelle Landwirtschaft betrieben wird.
  • Bio ist nicht gleich Bio – zumindest, was den Antioxidantiengehalt angeht. Sicherlich sind die Bio-Erdbeeren aus Südafrika oder die Bio-Äpfel aus Chile so erzeugt, dass sie den strengen Bio-Kriterien entsprechen. Aber sie haben lange Lieferwege hinter sich. In dieser Zeit reduziert sich der Antioxidantiengehalt deutlich. Kaufen Sie also heimische Produkte. Achten Sie auch darauf, welche Obst- und Gemüsesorten gerade Saison haben. Denn lange Lagerzeiten vernichten die wichtigen Antioxidantien ebenfalls.
  • Frisches Gemüse enthält mehr Antioxidantien als gekochtes – eine Ausnahme sind Tomaten. Daher sollten Sie mindestens die Hälfte Ihrer täglichen Obst- und Gemüsemenge roh essen. Aber kaufen Sie es nicht in der Gemüsetheke im Supermarkt. Hier liegt es zu lange und hat darüber hinaus lange Wege hinter sich, auf denen Vitamine verlorengegangen sind. Kaufen Sie beim heimischen Erzeuger, zum Beispiel beim Bauern.
  • Tiefkühlgemüse sollte immer nur zweite Wahl bleiben. Meist wird es nämlich vor dem Einfrieren blanchiert – hierbei können bis zu 30 % der Antioxidantien verloren gehen. Außerdem ist es sehr schwer, Bio-Tiefkühlgemüse zu finden. Sie sollten also nur zu tiefgekühlten Produkten greifen, wenn Ihnen sonst keine Alternative zur Verfügung steht.
  • Industriell verarbeitetes Obst und Gemüse enthält überhaupt keine Antioxidantien mehr. Sie können sich also vorstellen, wie wertvoll Dosenobst ist … Verzichten Sie auf solche Nahrungsmittel, und nehmen Sie lieber Frisches zu sich.

Wie wäre es mit einem Tofu-Dip für Gemüse-Streifen?

Sie brauchen für zwei Personen:
verschiedenes Gemüse, nach Geschmack

  • 100 g Tofu (aus dem Reformhaus)
  • 2 TL Olivenöl
  • 100 g Jogurt
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • ½ Bund Dill (je nach Geschmack)

Putzen Sie das Gemüse, je nach Sorte schälen Sie es und schneiden es in mundgerechte Streifen.
Würfeln Sie den Tofu in kleine Stücke. Geben Sie das Öl, den Jogurt sowie den Zitronensaft dazu, und zerkleinern Sie alles mit dem Pürierstab. Dann schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab. Wenn Sie mögen, können Sie noch einen halben Bund Dill klein hacken und unter den Dip rühren.

 

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Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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