Einer für alle, alle für einen: Antioxidantien - So schützen Sie sich vor den Angriffen von „Zellpiraten“

Ständig wird unser Körper von inneren und äußeren Schädlingen angegriffen: den so genannten freien Radikalen. Zwar verfügt der Körper über gewisse Schutzmechanismen, trotzdem können sie bleibende Schäden verursachen. Vor dem Angriff dieser Zellschädiger können Sie Ihren Körper aber schützen: mit Antioxidantien

Unser Körper ist ununterbrochen einem Bombardement durch Schadstoffe ausgesetzt. Dies sind von außen angreifende freie Radikale, so z. B. Nitrat, Nitrit,UV-Licht, Ozon,Rauchen und bestimmte Arzneimittel.

Die Folgen: Schäden an den Zellen, Veränderungen im Erbgut. Der Körper wehrt sich gegen diese Angriffe mit seinem Immunsystem. Beschädigte Körperzellen werden repariert oder entsorgt. Nehmen die Attacken jedoch überhand, kommen die Schutzsysteme nicht mehr gegen die Angreifer an. Dieses Ungleichgewicht ist verantwortlich für eine Reihe von Erkrankungen wie z.B. Krebs oder Arterienverkalkung.

Der Körper hat nicht nur mit externen Angreifern, sondern auch mit internen aggressiven Verbindungen zu kämpfen. Die so genannten freien Radikale entstehen als Produkte der Zellatmung laufend im Körper.

Das sollte ein Antioxidantien-Mittel auf jeden Fall enthalten:

  • Beta-Carotin: 6 mg
  • Vitamin C: 400 mg
  • Vitamin E: 150 mg
  • Selen: 0,1 mg

Freie Radikale greifen wie Piraten die Zellen an

Freie Radikale ähneln dem lebensnotwendigen Sauerstoff. Doch während ein Sauerstoffatom ein Elektronenpaar besitzt, verfügt ein Sauerstoffradikal lediglich über ein einzelnes Elektron. Das Radikal ist ständig auf der Suche nachdem fehlenden Elektron und versucht, sich mit anderen Stoffen zu verbinden. Notfalls „stiehlt“ es eines von anderen Körperbestandteilen wie Eiweißen oder Fetten. Die Bestohlenen kommen nicht ungeschoren davon: Der Verlust von Elektronen, die so genannte Oxidation, führt zu Schäden an Zellbausteinen, Membranen und Erbsubstanz. Außerdem entsteht dabei erneut ein Einzelgänger-Elektron, das auf der Suche nach einem neuen Partner ist. So beginnt eine Kettenreaktion. Der Körper verfügt zwar über eine gewisse Anzahl von Schutzmechanismen, doch wenn mehr freie Radikale anfallen, als er unschädlich machen kann, sind die Zerstörungen nicht aufzuhalten. Freie Radikale können die verschiedensten Krankheiten mit verursachen oder beeinflussen, z. B. Rheuma, Arteriosklerose, Grauer Star,Krebs oder Schäden am Immunsystem.

Freie Radikale haben übrigens auch nützliche Aufgaben:
Sie helfen bei der Abwehr von Viren oder Bakterien und vernichten körperfremde Substanzen. Zudem spielen sie vermutlich
bei der Selbstvernichtung geschädigter Zellen, der Apoptose, eine Rolle.

Nutzen Sie Radikalenfänger aus der Nahrung

Wie gut es der Körper schafft, mit freien Radikalen fertig zu werden, das hängt auch von der Ernährung ab. Denn seinen Nachschub an Schutzstoffen bezieht er aus dem, was Sie Tag für Tag zu sich nehmen. So genannte Antioxidantien können die von den freien Radikalen ausgelöste Kettenreaktion stoppen. Sie geben ihnen, wonach sie suchen: ein freies Elektron. Und: Selbst wenn sie ein Elektron abgeben, suchen die Antioxidantien nicht gleich wieder nach einem neuen Reaktionspartner. Die wichtigsten Radikalenfänger aus der Nahrung sind Vitamine (beispielsweise E, C und A bzw. seine Vorstufe Beta-Carotin), Spurenelemente (vor allem Selen) und sekundäre Pflanzenstoffe:

  • Selen und Zink sind Bestandteile von Enzymsystemen, die unser Körperentwickelt hat, um sich vor freien Radikalen, die er selbst im Stoffwechsel produziert, zu schützen. Selen unterstützt zudem die Wirkung von Vitamin C.
  • Vitamin E schützt die empfindlichen Fettsäuren in der Zellhülle von außen vor Radikalen.
  • Innerhalb der Zelle übernimmt Vitamin C den Schutz des Zellkerns und der Zellhülle. Es ist das wichtigste Antioxidant im wässrigen Milieu.Außerdem sorgt es dafür, dass Vitamin E nach der chemischen Reaktion mit einem Radikal wieder funktionsfähig wird.
  • Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A, hat unter den Antioxidantien eine gewisse „Sonderstellung“. Der Grund: Es kann den so genannten Singulett-Sauerstoff unschädlich machen. Dies ist ein Teilchen, das durch UV-Strahlen Energie aufnimmt und dadurch in der Haut Schäden verursacht. Er gilt als besonders aggressiv.
  • Vitamin A hat neben seiner antioxidativen Wirkung weitere Funktionen: Es beeinflusst Wachstum und Ausreifung von Zellen und kann möglicherweise auch das Krebswachstum hemmen. Enthält bis zu 10.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe unsere Nahrung. Lange Zeit war nicht klar, warum Pflanzen diese Stoffe herstellen, die für ihr Überleben nicht unbedingt erforderlich schienen. Doch die sekundären Pflanzenstoffe haben eine wichtige Aufgabe: Sie dienen der Arterhaltung. Mit ihnen schützt sich die Pflanze unter anderem davor, gefressen zu werden. Sie dienen z. B. durch einen abschreckenden Geruch als Abwehrstoffe gegen Schädlinge, wirken aber auch schützend gegen Krankheiten, als Wachstumsregulatoren und als Farbstoffe. Für den Menschen sind die sekundären Pflanzenstoffe ebenfalls nützlich: Sie fördern die Gesundheit, indem sie antioxidativ wirken, den Stoffwechsel regulieren und die Reaktionen des Immunsystems fördern.

Erläuterung der Begriffe:

  • antioxidativ = Hemmung der Bildung bzw. der Aktivität freier Radikale
  • antikanzerogen = Senkung des Krebsrisikos
  • antimikrobiell = Schutz vor Infektion mit Viren, Bakterien und Pilzen
  • immunmodulatorisch = Stärkung des Immunsystems

Mein Tipp für Sie: Um Ihren Körper optimal vor freien Radikalen zu schützen, empfehle ich Ihnen, zusätzlich ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Dadurch, dass wir unser Essen meistens kochen, erhalten wir nämlich meist zu wenige Antioxidantien. Daher empfehlen viele Ärzte Ihren Patienten, zusätzlich diese wertvollen Bodyguards des Körpers einzunehmen. Ich rate meinen Patienten zu dem Vitaldrink Q10 plus der Firma Cadion, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten.

Auch sekundären Pflanzenstoffen geht, ähnlich wie Vitaminen, beim Kochen und Erhitzen viel von ihrer Wirksamkeit verloren. Sie sollten daher möglichst viel Obst und Gemüse lebendig, also roh, essen, um die Schutz bringenden Stoffe so gut wie möglich aufzunehmen.

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Dr. Spitzbart beim ZDF-Mittagsmagazin
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Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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