Von gefundenem und geschaffenem Wissen …

August 2007

Das Wissen in der Medizin verdoppelt sich alle vier Jahre. Doch muss man wirklich alles wissen, was gerade die aktuelle Lehrmeinung ist? Ich persönlich differenziere immer sehr genau zwischen gefundenem Wissen und geschaffenem Wissen. Gefundenes Wissen, das aus der Erfahrung heraus gewonnen wurde, überdauert Jahrhunderte.

Hildegard von Bingen oder Paracelsus sind leuchtende Beispiele. Sie haben den Menschen und die Natur beobachtet. Daraus haben sie dann ihre Behandlungsformen entwickelt – diese sind heute noch gültig und teilweise sehr aktuell.
Geschaffenes Wissen dagegen unterliegt häufigen Änderungen.

Wurde das Magengeschwür Jahrzehnte lang mit Medikamenten (Säureblocker) oder Operationen (Vagotomie) behandelt, so hat man erst in jüngster Zeit herausgefunden, dass es ein Magenkeim ist, der das Magengeschwür verursacht. Eine Woche Therapie – der Keim ist verschwunden, und das Geschwür heilt ab.

Durch gefundenes Wissen wird dagegen oft die Ursache einer Krankheit behoben, wo die Wissenschaft nur die Symptome behandeln kann. Darum wünschen wir der modernen Medizin, dass noch sehr viele Krankheitsursachen gefunden werden ...

Ich wünsche Ihnen einen schönen Monat!

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Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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