Lassen Sie Ihre Krebsvorsorge nicht schludern

August 2004

Wie Sie sicherlich wissen, legen wir in unserer Praxis großen Wert auf die Prävention. Vorbeugen ist besser als Heilen. Im Zuge der Gesundheitsreform zeichnet sich aber leider ein gegenläufiger Trend ab. Die 10 € Praxisgebühr scheinen so viele Patienten abzuschrecken, dass sie einen Arzt nur noch dann aufsuchen, wenn es wirklich brennt.

Das heißt aber: Sparen am falschen Platz! Ich ermutige meine Patienten, regelmäßig die Risikoparameter wie Cholesterin, Neutralfette, Harnsäure, Blutzucker und Blutdruck kontrollieren zu lassen. Denn erhöhte Werte tun nicht weh, und man merkt es erst, wenn es zu spät ist.

Besonders Männer schludern gerne bei der Vorsorge, insbesondere bei der Krebsvorsorge. Dabei ist es sehr einfach, einen Prostatakrebs rechtzeitig im heilbaren Stadium zu erkennen. Früher gab es die unbeliebte „Hafenrundfahrt“, bei der der Zeigefinger des Urologen durch den Enddarm die Prostata abtastete. Heute misst man den Tumormarker (PSA) und erspart den Patienten die „Hafenrundfahrt“.

Jeder Mann ab 40 Jahren sollte seinen PSA-Wert wissen und jährlich kontrollieren. Denn schon die Verdoppelung eines niedrigen Wertes innerhalbeines Jahres (der dann immer noch im Normbereich liegt) sollte Sie wachsam werden lassen.

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Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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