Jammerer oder Nicht-Jammerer?

März 2010

Wer kennt sie nicht – die Jammerer auf hohem Niveau? Es ist ein psychologisches Phänomen: Am heftigs­ten jammern immer die Menschen, denen es (zu) gut geht. Wem es wirklich schlecht geht, der jammert nicht. Beklagt wird sich nur dann, wenn es etwas zu verlieren gibt.

Ältere Menschen jammern tendenziell mehr, denn sie verlieren ihre Jugend und manchmal auch ihre Gesundheit. Reiche Menschen jammern mehr, denn sie haben Angst vor der Armut.

Wohlstand und Wohlbefinden sind zwei völlig unabhängige Faktoren. Fakt ist: Unterm Strich gibt es mehr glückliche arme als glückliche reiche Menschen. Aber Untersuchungen haben auch gezeigt, dass sich in den letzten 60 Jahren der Anteil der Menschen, die rückhaltlos sagen „Ich bin glücklich“ nicht verändert hat. Er liegt bei 15 % – obwohl es uns heute natürlich besser geht als so kurz nach Kriegsende.

Wir sollten uns daher stets be­wusst sein, wie gut es uns eigentlich geht. Immer mal wieder „Danke“ sagen, auch für die kleinen Dinge des Lebens. Dankbarkeit für die schönen Momente sorgt für eine gute Bodenhaftung und gibt uns ein Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist im Leben. Oft merkt man erst, was man gehabt hat, wenn das verloren ist, was vorher als selbstverständlich hingenommen wurde!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Monat!

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Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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